Billigere Solaranlagen und sinkende Vergütung

Seit Beginn diesen Jahres bekommen Betreiber von Solaranlagen neun Prozent weniger Geld, da Solarmodule aber günstiger geworden sind, ist der Betrieb rentabler denn je.
Jeder Betreiber einer Solaranlage kann von den gesetzlich festgelegten Vergütungen profitieren, selbst dann, wenn der erzeugte Strom nicht ins Stromnetz eingespeist wird und nur privat genutzt wird. Die Förderung wird dabei pro Kilowattstunde abgerechnet, im letzten Jahr bekamen die Betreiber noch 43,01 Cent, jetzt nur noch 39,14 Cent pro erzeugte Kilowattstunde Strom.
Die Preise für Solaranlagen sind noch stärker gesunken als die staatliche Förderung, so dass es sich immer noch lohnt sich eine Solaranlage aufs Dach bauen zu lassen und sauberen Strom zu erzeugen. Ganze 26% weniger als noch im Jahr 2008 kosten Solaranlagen zurzeit, so dass die Betreiber auf eine gute Rendite hoffen können.
Dabei spielen der Standort, die Sonneneinstrahlung und die Laufzeit eine wichtige Rolle. Steht das Haus mit Solaranlage an einem Ort mit durchschnittlicher Sonneneinstrahlung und die Solaranlage läuft über 21 Jahre, so kann der Betreiber zwischen 6,5 und 7,3 Prozent Rendite im Jahr erzielen. Im Jahr müsste die Anlage einen Strom von mindestens 850 Kilowattstunden pro Kilowatt erzeugen um diese Rendite zu erreichen. In Regionen, in denen es besonders sonnig ist, wie beispielsweise in Süddeutschland kann sogar eine zweistellige Rendite erzielt werden. Kosten für die Wartung der Anlage und für Versicherungsbeiträge, die während der Laufzeit eventuell entstehen könnten, werden bei dieser Rechnung bereits berücksichtigt.

Preise der Anlagen

Auch bei Solaranlagen gibt es bei den unterschiedlichen Anbietern auch unterschiedliche Preise. Um besser vergleichen zu können und sich das günstigste Angebot zu sichern lohnt es sich deshalb mehrere Komplettangebote mit Montage bei den Installateuren einzuholen. Anlagen mit vier Kilowatt Leistung sind ab 13.000 Euro zu haben, auf die dann noch 19 Prozent Mehrwertsteuer kommt. Diese bekommt man aber vom Finanzamt zurück, wenn man dort eine Umsatzsteuervoranmeldung abgibt.
Die Installation einer Solaranlage lohnt sich also, besonders dann, wenn man den erzeugten Strom nicht komplett ins Netz einspeist, sondern einen Teil für den Eigenverbrauch nutzt, weil man sich dann den Strom spart, den der Versorger liefern würde. Da es hier um das eigene Geld geht ist es wichtig, persönliche Weiterbildung zu betreiben, um die neuesten Änderungen und Gesetze im Blick zu behalten.