Gewinnsteigerung bei E.ON

In der Bundesrepublik Deutschland sind im ersten Quartal 2010 die Absätze von Strom und Gas verglichen mit dem Jahr davor wieder gestiegen.

Der größte deutsche Energiekonzern E.ON konnte im ersten Viertel dieses Jahres einen Umsatz von circa 26 Milliarden Euro einfahren – ein ähnlich gutes Ergebnis wie schon im Jahr zuvor.

Jedoch ist der Überschuss des deutschen Stromriesen im ersten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 16 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro angewachsen. Der Vorstand von E.ON äußerte trotz dieser guten Ergebnisse eher verhalten. Ebenso beurteilt der Konzern die Prognosen zur Geschäftsentwicklung im gesamten Jahr 2010.

Kürzlich teile der Konzernvorstand mit, dass man für das Jahr 2010 insgesamt mit einem Überschuss auf Vorjahresniveau rechne. Laut der Meinung vieler Experten aus der Energiebranche ist diese Prognose zu zaghaft. Sie rechnen in Anbetracht der guten Zahlen im ersten Quartal mit weitaus höheren Gewinn des deutschen Stromversorgers in 2010.

Die Aktie von E.ON hat an der Börse insgesamt um einen Prozentpunkt nachgegeben. Dies ist nicht verwunderlich, da der gesamte Energiemarkt leicht geschwächelt hat. Auf der anderen Seit könnte es aber auch daran liegen, dass die guten Konzernergebnisse von E.ON nicht wirklich überraschend waren. Denn E.ON hatte bereits vor einer Woche verkündet, dass beispielsweise das Ergebnis vor Steuern und Zinsen und bereinigt um Sondereffekte um insgesamt 20 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro gewachsen ist. In besonderem Maße zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben laut Konzernbericht vor allem das britische Tochterunternehmen sowie das Geschäft mit den erneuerbaren Energien.



  • Maximilian sagt:

    Es ist finde ich ein Unding, das für uns Verbraucher die Preise steigen und steigen während die Konzerne einfach behaupten, das würde an diesem und jenem liegen. Letztlich würden sie ja alles an die Kunden weitergeben. Das ist doch Bullshit, sonst könnten sie nicht solche Gewinne einfahren. Die kommen doch nicht aus dem nix, andauernd steigen die Preise und die Gewinne und da soll man keinen Zusammenhang sehen